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HSR

Naturnaher Tourismus und Pärke

Wir unterstützen Entscheidungsträger in Wirtschaft, Verwaltung und Politik mit anwendungsbezogenen Forschungsergebnissen an den Schnittstellen zwischen touristischer Nutzung, Landschaftsentwicklung und Biodiversitätsförderung. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Pärke von nationaler Bedeutung. Wir bieten methodisches Instrumentarium für die Angebots- und Produktgestaltung des naturnahen Tourismus sowie Wegleitungen und Konzepte zur landschaftsorientierten Erholung. 

 

Plattform Naturnaher Tourismus


R E F E R E N Z P R O J E K T E

NaTourCert
Alpenweite Qualitätsstandards des naturnahen Tourismus  

Der naturnahe Tourismus in seinen vielfältigen Facetten und Formen bildet ein wichtiges Element einer ökologisch-nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum. Naturnaher Tourismus bezeichnet einen verantwortungsbewussten Aufenthalt in Naturgebieten und naturnahen Kulturlandschaften, dessen Organisation und Realisierung sich aus den regionalen Bedürfnissen über die Mitbestimmung der Beteiligten heraus entwickelt. Dabei sollen die Umwelt, die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Gegebenheiten geachtet sowie nachhaltig geschützt, gefördert und finanziert werden. Im naturnahen Tourismus soll dem Besucher das Erleben von Natur und Kultur und damit die Sensibilisierung für die Belange der Umwelt aktiv und mit allen Sinnen ermöglicht werden. Die Nachfrage nach naturnahem Tourismus in den Alpenländern ist erheblich und nimmt im Zuge der allgemeinen und touristischen Trends weiter zu. Allerdings bringt der naturnahe Tourismus bei nicht naturverträglicher Gestaltung auch neue Gefahren und Risiken für sensible Naturräume der Alpen mit sich.

 

 

Projektpartner
Unterstützung durch die Bristol-Stiftung 

Projektleitung
Dominik Siegrist

Projektmitarbeit
Lea Ketterer Bonnelame

Projektlaufzeit
August 2011 - Juni 2014

 

 

Weitere Informationen


ERHOLUNGSTYPEN

Entwicklung einer Typologie von Erholungssuchenden als Basis für die Planung und Gestaltung von naturnahen Erholungsräumen

Der Erholung kommt in unserer sich weiter urbanisierenden Gesellschaft eine steigende Bedeutung zu. Die Bevölkerung dicht besiedelter urbaner und periurbaner Gebiete ist auf das Vorhandensein von attraktiven naturnahen Landschaften und Freiräumen angewiesen. Dies ist nicht zuletzt im Interesse des Wohlbefindens und der Gesundheit der Bevölkerung wichtig. Ein zentraler Aspekt bei der Planung und Gestaltung von Erholungsräumen ist der Einbezug der Bedürfnisse der Bevölkerung. Motive und Wünsche der Erholungssuchenden bezüglich Gesundheit, Bewegung, Naturerlebnis und Entspannung spielen dabei ein grosse Rolle. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist zudem die Vermeidung von Nutzungskonflikten mit Erholungssuchenden in ökologisch sensiblen Gebieten. Vor diesem Hintergrund besteht das Ziel des vorliegenden Projektes in einem Beitrag zum besseren Verständnis der Ansprüche der Erholungssuchenden. Die Ergebnisse werden im Rahmen eines Praxisleitfadens aufbereitet. Damit sollen in der Landschaft Planende bei der bedarfsgerechten Planung und Gestaltung von Erholungsgebieten unterstützt werden. 

 

 

Auftraggeber
Bundesamt für Umwelt BAFU / Kantone Glarus, St. Gallen, Zug und Zürich / Stadt Zürich

Projektleitung
Dominik Siegrist

Projektmitarbeit
Lea Ketterer Bonnelame

Projektlaufzeit
August 2016 - Dezember 2018 


Tourismus und Biodiversität - Forschungsprojekt über Instrumente und Massnahmen zur Finanzierung der Biodiversität durch den Tourismus

Zwischen dem Tourismus und der Biodiversität in der Schweiz besteht ein enger Zusammenhang. Einerseits profitiert der Tourismus von der Vielfalt der Natur und der Landschaften. Andererseits trägt der Tourismus mit seinen Aktivitäten und Infrastrukturen aber auch Mitverantwortung dafür, dass heute die Biodiversität in der Schweiz bedroht ist. Dieser Aspekt soll im Aktionsplan zur Strategie Biodiversität Schweiz berücksichtigt werden, die gegenwärtig in Arbeit ist.

In einem vom Bundesamt für Umwelt finanzierten Forschungsprojekt untersucht das Institut für Landschaft und Freiraum der Hochschule für Technik Rapperswil Möglichkeiten, wie die nachhaltige Nutzung der Biodiversität in der Schweiz langfristig sichergestellt werden kann. Im Fokus des Projekts „Finanzierung der Biodiversität durch den Tourismus in der Schweiz“ steht die Frage, welche Rolle und welchen Beitrag der Tourismus bei der Finanzierung der Biodiversität leisten kann und welche Instrumente dafür in Frage kommen.

 

 

Auftraggeber
Bundesamt für Umwelt BAFU
Projektleitung
Dominik Siegrist
Projektmitarbeit
Lea Ketterer Bonnelame
Projektlaufzeit
Januar 2013 - Dezember 2013


Fachbereichsleitung:
Prof. Dr. Dominik Siegrist


Projektmitarbeiterin:
Lea Ketterer Bonnelame